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10
Euro Mindestlohn?
In
der hiesigen Regionalpresse wurde im November 2011 wieder
einmal mit Nachdruck ein Mindestlohn von 10 Euro gefordert.
Mein nachstehender Widerspruch stieß bei der
verantwortlichen Redaktion aber auf taube Ohren.
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"10
Euro Mindestlohn?
Herr xxx fordert einen Mindestlohn von 10 Euro.
Doch was wären die Folgen? Millionen
Arbeitsplätze würden in Deutschland
verlorengehen, weil angrenzende osteuropäische
Staaten wie Polen sich mit mageren 1,85 Euro
begnügen. Die stark steigenden
Arbeitslosenzahlen würden unsere Sozialkosten
explodieren lassen, die Abgabenlast der
Erwerbstätigen würde beträchtlich
anschwellen.
Einfach
die Steuern für Superreiche und Konzerne zu
erhöhen bringt leider nichts, weil diese dann
oft in günstigere Staaten abwandern. Wer den
europäischen Binnenmarkt will, muss sich halt
auch mit dem Lohndumping abfinden. Oder einen
europaweiten Mindestlohn einführen (der aber
nicht durchsetzbar ist).
Manfred Julius Müller, Flensburg"
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Eine
weitergehende Abhandlung zum Mindestlohn finden
Sie
hier...
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Ich
habe den obigen Vorgang dokumentiert, um einmal
exemplarisch auf die Ignoranz und Willkür der
Presse hinzuweisen.
Die
Macht der "freien Presse"
Eine
Tageszeitung sitzt nun einmal zwangsläufig am
Schalthebel der politischen Meinungsbildung. Sie
kann (und das empfinde ich als Machtmissbrauch)
ihre Leser einseitig informieren, indem sie zum
Beispiel ihre ganz persönlichen Vorstellungen
auf der Titelseite oder in aufwühlenden
Kommentaren groß herausbringt, während
sie ihr unbequeme Wahrheiten und Ansichten unter
den Tisch fallen lässt oder in einer kleinen
Randnotiz im Innenteil versteckt.
Unter
diesem Hintergrund sehe ich auch die Ablehnung
meines obigen Leserbriefes. Mir ist völlig
bewusst, dass eine Zeitung bei der
Leserbriefauswahl freie Hand haben muss. Aber es
werden derart viele banale Äußerungen zu
unwichtigen Themen wiedergegeben, dass die
demonstrative Zurückhaltung bei
volkswirtschaftlichen Schicksalsfragen schon
augenfällig ist.
Vor allem die Missachtung relevanter
Widersprüche auf vorher aufgestellte
Forderungen oder Behauptungen wirkt sich fatal auf
die öffentliche Meinungsbildung aus. Jegliche
Diskussion wird unterbunden. Dem Leser bleibt kaum
eine Möglichkeit, der redaktionellen
Gehirnwäsche zu entgehen.
Vor
allem die EU gilt vielen Zeitungen als heilige Kuh.
Berechtigte Kritik wird unterdrückt. Nur wenn
das Desaster nicht mehr zu leugnen ist wie bei der
EU-Staatsschuldenkrise, werden kleinlaut Fehler und
Versäumnisse eingestanden. Wobei aber EU oder
Euro niemals grundsätzlich in Frage gestellt
werden.
Dies
sind zumindest meine persönlichen Erfahrungen.
Zwar wurden viele meiner Briefe abgedruckt - aber
je deutlicher und kritischer die Botschaft, desto
geringer auch die Chance auf eine
Veröffentlichung.
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Sind
Sie der gleichen oder ganz anderer Meinung? Kommentar
zu diesem Artikel (Nr. 400) abgeben?
Home
(Eingangsseite
www.europaeische-union-eu.de)
Impressum
©
Manfred J. Müller, Flensburg, November 2011
Ab
sofort im Internet-Buchhandel lieferbar:
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Schon
vor über 20 Jahren warnte die damals
mächtigste Frau der Welt, die englische
Premierministerin Thatcher:
"Die EU wird als größte Torheit des
Jahrhunderts in die Geschichte eingehen!".
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Manfred
Julius Müller:
Raus
aus der EU
oder durchhalten bis zum
Untergang?
2.
Auflage
Trotz
aller Hiobsbotschaften wird noch immer versucht,
die Bevölkerung zu verdummen! Unbeirrt aller
Rettungsschirme und drohender Staatspleiten
heißt es: Wir profitieren ganz
besonders von der EU und dem Euro!". Verschwiegen
wird, dass seit 30 Jahren in Deutschland die
inflationsbereinigten Reallöhne und Renten
sinken, obwohl sich die Produktivität fast
verdoppelt hat.
Wie
kann Europa vorm Untergang bewahrt
werden?
Sicher nicht mit den Propagandasprüchen von
gestern!
Es geht nicht an, dass die politische Elite
starrsinnig am Endsieg der europäischen
Wahnidee festhält, ohne ernsthaft Lehren aus
der Vergangenheit zu ziehen. Eine vorurteilsfreie
Diskussion muss an die Stelle plumper
Durchhalteparolen treten.
"Raus
aus der EU", 76 Seiten,
Taschenbuch-Großformat 17x22 cm, 5,90
Euro
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Infos
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bei www.amazon.de
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Was
macht es für einen Sinn, den wirklich
relevanten Fragen immer wieder auszuweichen und nur
auf politische Korrektheit (was immer das auch sein
mag) zu achten.
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M.
J. Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen
Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
erschienen, u. a. die
Trilogie
"DAS KAPITAL".
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